Warum ist eine konstante Körpertemperatur so wichtig?
Menschen können nur in einer schmalen Temperaturspanne überleben - wie andere Säugetiere und Vögel müssen sie ihre Körpertemperatur immer konstant halten, bei ca. 37 °C. Fünf Grad höher oder tiefer sind bereits lebensbedrohlich.
Wie bleibt die Temperatur konstant?
Der Körper hält eine sorgsame Balance zwischen Wärmeproduktion und Wärmeverlust. Wärmeproduktion ist einfach - der größte Teil der Energie, die wir mit dem Essen aufnehmen, wird von Muskeln und Organen in Wärme umgewandelt. Wenn uns zu kalt wird, beginnen die Muskeln zu zittern, um mehr Wärme zu erzeugen, und die Äderchen ziehen sich zusammen, um die Wärme nicht nach außen zu leiten.
Warum schwitzen wir?
Findet ihr es unangenehm, im Sommer rot und verschwitzt zu sein? Tatsächlich schützt es euch vor einem Hitzschlag! Das wichtigste Organ für den Wärmeverlust ist die Haut. Sie schwitzt und nutzt dabei die Verdunstungskälte. Weiterhin strahlt sie Wärme ab, besonders wenn die Äderchen unter der Haut erweitert sind und viel Blut durch die Haut transportieren. Auch die Lungen geben Wärme ab, wir atmen sie sozusagen aus.
Was tut der Körper noch?
Das winzige Organ, das die Körpertemperatur kontrolliert, heißt Hypothalamus und befindet sich tief im Gehirn. Es reguliert das Schwitzen und Zittern, aber es sendet auch Signale an das Gehirn, die das bewusste Verhalten beeinflussen: Einen Pullover überziehen oder in den Schatten gehen hilft dem Körper bei der Temperaturregulierung.